Pfarrkirche

Detaillierte Informationen zu unserer Pfarrkirche und den angrenzenden Räumlichkeiten finden Sie in unserem aktuellen Kirchenführer, den Sie im Eingangsbereich unserer Kirche finden und erwerben können.

PFARRKIRCHE


Unsere Pfarrkirche ist der Heiligen Kunigunde geweiht und hat ihre Ursprünge in der Mitte des 12. Jahrhunderts.

 

Bis 1348 war Brunn eine Filiale der Pfarre Mödling und wurde danach zu einer eigenständigen Pfarre. In der Zeit von 1520 bis 1608 hatte die Pfarre jedoch auf Grund der vorherrschenden Reformationswirren keinen katholischen Seelsorger.

1529 wurde die Kirche von den Türken zerstört. 1652 brach im Schulhaus ein Feuer aus, wodurch die Kirche abermals samt Pfarrhof und anderen Teilen des Ortes zerstört wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde 1683 das Kircheninnere erneut, wie auch der Markt von den Türken in Schutt und Asche gelegt. Am 25. Dezember 1922, dem Christtag, wurde die elektrische Beleuchtung in Betrieb genommen. 1944 erlitt die Kirche bei einem Fliegerangriff schwere Dachschäden und büßte fast alle Fenster ein. Gegen Kriegsende 1945 erlitt die Pfarrkirche schwere Schäden durch Artilleriebeschuss und wurde in den Nachkriegsjahren in ihrem heutigen Aussehen wieder aufgebaut.

 

Der heutige Altar steht an genauer jener Stelle, an der auch schon vor 800 Jahren ein Altar gestanden hat. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, dass das Brunner Singertor von der Bauhütte St. Stephan zu Wien errichtet wurde.

PATRONIN DER PFARRE


Die Heilige Kunigunde wurde 978 in Luxemburg geboren. Sie heiratete 999 Heinrich den II, der später Kaiser wurde. Kunigunde selbst wurde 1002 zur deutschen Königin gesalbt und gekrönt. Ihre Ehe blieb kinderlos.

Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie Nonne im von ihr gegründeten Benediktinerinnenkloster Kaufungen. Sie starb als bescheidene Nonne, die um ein Leben nach der Bergpredigt bemüht war. Ihr Name wurde im Mittelalter zu einem weit verbreiteten Mädchennamen.

 

Nachdem die Bevölkerung von Brunn durch Seuchen fast ausgestorben war, hatte der Kaiser Menschen aus Bamberg hier angesiedelt. Sie dürften die Heilige Kunigunde als ihre Patronin hierher mitgenommen haben.

KUNIGUNDENZECHE

 

Direkt gegenüber dem Haupteingang der Pfarrkirche befindet sich der Eingang zur "Kunigundenzeche". Diese besteht aus zwei wunderschönen alten Weinkellergewölben (ehemalige Zeche) und bietet Platz für bis zu 200 Personen.

 

Gerne wird die "Kunigundenzeche" für pfarreigene Veranstaltungen genutzt, aber auch für private Veranstaltungen wie Agapen nach Taufen und Hochzeiten etc. zur Verfügung gestellt - erkundigen Sie sich hierfür in der Pfarrkanzlei!